Immobilienbewertung – Vergleichswertverfahren

Bei dem Vergleichswertverfahren werden gleichwertige Immobilien und Grundstücke miteinander verglichen. Dieses Verfahren wird sehr geschätzt, da es die aktuelle Marktlage bei der Kalkulation mit einbezieht.

Vergleichswertverfahren für Immobilien
In erster Linie wird das Vergleichswertverfahren für unbebaute Grundstücke eingesetzt. Primär aber auch für privat genutzte Häuser, Eigentumswohnungen. Die Wertermittlung basiert auf bereits verkaufte Grundstücke, Immobilien,  die von der Art, Lage, Nutzung, Beschaffenheit und des Zuschnittes annähernd identisch mit dem zu verkaufenden Objekt ist.

Bodenrichtwert – Ermittlung des Bodenpreises
Zur Ermittlung des Bodenpreises wird der Bodenrichtwert eingesetzt. In größeren Städten gibt es die sogenannten Bodenrichtwertkarten. Hieraus kann man den Verkaufspreis ungefähr ableiten. Alternativ kann man sich auch an einen Gutachterausschuss wenden. Der Gutachterausschuss bekommt von jedem verkauften Grundstück oder einer Immobilie eine Kopie des Kaufvertrages. Diese Preise werden in eine anonyme Liste die sogenannte „Kaufpreissammlung“ eingetragen. Diese Kaufpreissammlung kann man bei den Gutachterausschüssen einsehen. Allerdings ist eine realistische Beurteilung erst bei 10-20 vergleichbaren Käufen aus dieser Region sicher.

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