Sparen, sparen, sparen – auch beim Hauskauf

Sparen, sparen, sparen – auch beim Hauskauf

So sparen Sie die Grunderwerbsteuer
Die Grunderwerbsteuer ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Gerade bei Käufern von Immobilien, Bauland bzw.Land- und forstwirtschaftlichen Flächen kommt beim Erwerb noch eine Menge an Nebenkosten auf den zukünftigen Besitzer zu. Wäre es da nicht praktisch, wenn man die Grundsteuer sparen bzw. reduzieren könnte?


Wie können Sie die Grunderwerbsteuer reduzieren?
Der Bundesfinanzhof hat am 17.04.2013 (Az. II R 1/12) entschieden, dass sich die Grunderwerbsteuer für den Käufer eines Grundstückes reduziert, wenn sich der Verkäufer bereit erklärt, die Notar-, Grundbuchkosten und die Erwerbsnebenkosten zu tragen.

Grunderwerbsteuer als Kostenerstattungsanspruch
Der Käufer eines Grundstückes kann aus Sicht des Bundesfinanzhofes bei einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Verkäufer einen Teil des Kaufpreises verwenden, um einen Kostenerstattungsanspruch gegen den Verkäufer  zu erhalten. Aus diesem Grund kann der Käufer vom vereinbarten Kaufpreis den Wert dieses Erstattungsanspruches abziehen.

Verkäufer trägt Grunderwerbsteuer
Sollte jedoch der Verkäufer auch noch die Grunderwerbsteuer tragen, gilt diese Regelung nicht. Hier ist es laut Bundesfinanzhof sinnvoller, wenn der Käufer mit dem Verkäufer eine Kaufpreisminderung um die Grunderwerbsteuer vereinbart und die Grunderwerbsteuer selber trägt.

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