Fallende Hypothekenzinsen dank Notenbank der USA

Fallende Hypothekenzinsen dank Notenbank der USA

Beschluss der Federal Reserve.

Viele hatten etwas Anderes vermutet – nämlich ein Ende der enorm lockeren Finanzpolitik der Notenbank der Vereinigten Staaten (Federal Reserve). Doch dann stellte sich gestern heraus, dass die Fed bei ihrer bisherigen Geldpolitik bleibt: Man pumpt weiterhin enorm viel Geld in den Markt, der Leitzins bleibt auf seinem historischen Niedrigstand zwischen 0 und 0,25 Prozent.

Zinsen in Europa.

Was hat das mit der Zinsentwicklung bei uns zu tun? Die Zinsentwicklung in Europa kann nicht von der in den USA abgekoppelt werden:

Grund für die seit Mai steigenden langfristigen Zinsen in Deutschland war die Andeutung von Amerikas Notenbankchef Ben Bernanke, schrittweise die Anleihekäufe zu verringern. Es würde somit weniger Geld in den Wirtschaftskreislauf gepumpt und die US-Anleger würden wahrscheinlich weniger Geld in Europa investieren. Bernankes Aussage hatte zunächst dazu geführt, dass die Renditen für Anleihen in Deutschland stiegen, jetzt dürfte diese Entwicklung ein plötzliches Ende finden.

Prognose für die Zinsentwicklung in Deutschland.

Alle, die in den vergangenen zwei Wochen eine Immobilienfinanzierung abgeschlossen haben, sehen sich auf der Verliererstraße, weil die Zinsen für ein langfristiges Hypothekendarlehen bereits auf die  vier Prozent Marke zusteuerte. Nach der Fed-Entscheidung fiel er um mehr als 0,5 Prozent. Das bedeutet, dass die Zinskosten für langfristige Finanzierungen zum Wohnungs- oder Häuserkauf mittelfristig wieder fallen dürften.

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