Bauzinsen immer noch im freien Fall

Bauzinsen immer noch im freien Fall

Wer heute sein eigenes Haus bauen will oder eine Wohnung kaufen, der muss die Gunst der Stunde nutzen und bei den günstigen Hypothekenzinsen eine Baufinanzierung abschließen. Noch tiefer werden die Zinsen für Baufinanzierungen wohl kaum noch sinken: Die Inflationsrate fällt und die EZB belässt die Leitzinsen auf Rekord-Tiefstständen, damit die Konjunktur in Europa in Schwung kommt. Das sind ideale Zeiten für die Baufinanzierung. Wer also dieser Tage eine Immobilie finanziert, zahlt für sein Darlehen so wenig wie seit Jahren nicht – die günstigsten Angebote liegen bei deutlich unter 2 Prozent.

Allerdings: Der Vergleich der Hypothekenzinsen, die von den einzelnen Banken im Zuge eines Hypothekendarlehens verlangt werden, ist nicht ganz so einfach wie zum Beispiel der Vergleich der Dispozinsen oder der Zinsen für Ratenkredite. Denn beim Hypothekenzinssatz spielt neben der Darlehenslaufzeit und der Darlehenssumme zum einen die Bonität des Kreditsuchenden eine Rolle, zum anderen aber auch der Wert der Sicherheiten sowie vor allem die Art der Zinsgestaltung.
Damit ist gemeint, ob sich der Kunde beim Hypothekendarlehen für einen veränderbaren Zinssatz (variabler Zinssatz) oder dafür entscheidet, den Zinssatz im Rahmen der Zinsfestschreibung für mehrere Jahre fest zu vereinbaren. Zwischen einem variablen Zinssatz und einem Festzins für beispielsweise 15 Jahre können durchaus Unterschiede von bis zu 1,50 Prozent bestehen. Immobilienkäufern und Bauherrn ist eine lange Zinsbindung über viele Jahre zu empfehlen, da Baugeld aktuell im Jahre 2014 so günstig wie seit mehr als 30 Jahren nicht zu bekommen ist.

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